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Neue Terrasse anlegen – so klappt es mit dem Rasenmäher Roboter

Sobald die ersten Sonnenstrahlen wieder ins Freie locken, macht sich manch einer Gedanken um die Umgestaltung des eigenen Gartens oder seiner Terrasse. Gerade hier kann es sehr sinnvoll sein, schon bei der Planung Begrenzungsdrähte für einen vorhandenen oder künftigen Rasenmäher Roboter mit einzuplanen.

Viele Gartenbesitzer stecken die Grenzen für Ihren Mähroboter zwar an der äußeren Grundstücksgrenze und um Beete herum ab, aber die Terrasse wird sehr häufig vernachlässigt.

Wie funktioniert die Begrenzung eines Mähbereiches?

Das Prinzip ist ein sehr Einfaches. Durch ein sogenanntes Begrenzungskabel wird dem Rasenmähroboter gezeigt, wo er langfahren kann und wo Schluss ist. Das Begrenzungskabel, beziehungsweise der Draht wird an der äußeren Grenze knapp unter der Erde verlegt und ist an die Basis des Mähroboters angeschlossen. So fließt immer eine ganz geringe Menge Strom durch den Draht, den der Mäher mittels Induktion erkennt und an dieser Stelle kehrtmacht.

Da bei der Neuanlage einer Terrasse der Boden normalerweise sowieso immer ein Stück weit geöffnet ist, können Sie hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die verschiedenen Legeweisen bei Terrassenplatten

Eine der verbreiteten Methoden beim Terrassenbau ist die Verlegung der Platten in ein vorbereitetes Splittbett. Hierzu wird zuerst der Boden abgetragen, die Vertiefungen für die Randsteine gebuddelt und anschließend die Platten auf der vorbereiteten Fläche verlegt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Verlegen auf einer Unterkonstruktion oder auf Stelzlagern. Alle Verlegearten sind dahingehend ausgerichtet, dass zwischen der Terrassenfliese und dem Untergrund eine Drainageschicht angelegt wird und entstehende Nässe problemlos in den Untergrund abgeleitet werden kann.

Da für die meisten Verlegearbeiten im Randbereich der Terrasse Erdarbeiten nötig sind, lohnt es sich hier direkt die stromführenden Drähte für den Mähroboter mit in die Erde einzulassen.

Ist es schlimm, wenn der Mähroboter über die Terrasse fährt?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sollten Sie sich allerdings zuerst die Frage stellen, ob Sie es besonders toll finden, wenn der Rasenmähroboter zwischen Ihren Füßen herfährt, während Sie sich eigentlich entspannt zurücklehnen möchten.

Einige Terrassenplatten sind empfindlicher als andere. Zwar hat der Rasenmäher Roboter keine starke Schlagkraft, allerdings verfügt er über scharfe Messer, die unter Umständen mit dem Untergrund in Berührung kommen könnten. Außerdem sollten Sie bedenken, dass der Rasenmäher Ihnen grundsätzlich auch immer etwas Schmutz in Form von Schnittgut oder Erde auf die Terrasse befördern kann. Und da Sie sich den Mäher anschaffen um Zeit zu sparen, sollten Sie diese nicht gleich dafür aufbringen, Ihre Terrasse zu reinigen.

Das Stromkabel gleich mitverlegen

Sie haben eine Außensteckdose an Ihrer Terrasse? Dann können Sie bei der Neuanlage Ihrer Terrasse gleich mit daran denken, diese für Ihren Mähroboter zu nutzen und das Stromkabel elegant an den Rändern der Terrasse zu verlegen. So können Sie – wenn nötig – immer noch schnell an das Kabel herankommen, ohne dass dieses sichtbar ist. Eine Basis eines handelsüblichen Rasenmähroboters hat in der Regel ein etwa 20 Meter langes Stromkabel. So können Sie die Station abseits Ihrer Terrasse platzieren. Achten Sie jedoch darauf, dass der Standort ebenerdig ist und sich nicht an einer Steigung befindet. Damit Ihr Rasenmäher Roboter auch bei schlechtem Wetter geschützt ist, sollte Sie die Basis überdachen. Falls Ihnen das nicht möglich ist, gibt es kleine „Garagen“ für den Roboter und seine Station, die für kleines Geld erhältlich sind und dafür sorgen, dass Ihr Rasenmäher vor Wind und Wetter geschützt steht.


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